Meine Geschichte
Alles begann mit einer neuen Siebträgermaschine — einem Einkreiser, den mir meine Frau geschenkt hat. Eine kleine Geste, die alles veränderte.
Grosses Vorwissen hatte ich damals nicht. Aber guten Kaffee trinken — das war mir immer wichtig. Was ich nicht ahnte: wie gross die Welt hinter der Tasse wirklich ist. Von der Kaffeekirsche bis zum fertigen Kaffee steckt ein Aufwand drin, der mich bis heute fasziniert und demütig macht.
Das Kaffeefieber packte mich sofort. Eine bessere Maschine folgte, dann ein Home-Barista-Kurs, dann der nächste. Mit jeder Weiterbildung wuchs das Interesse — und irgendwo dazwischen entstand ein stiller Wunsch: meinen eigenen Kaffee.
Was das bedeutet, ahnte ich damals nicht. Heute weiss ich es.
Vom ersten Schnupperkurs bis zu gezielten Weiterbildungen im Rösten arbeitete ich mich Schritt für Schritt vor — bis zur Röstausbildung in der Schweiz. Danach war klar: Kupferbohne wird Wirklichkeit. Geröstet wird auf einem Aillio Bullet R2 Pro — 1 kg pro Durchgang, in Ruhe, mit Aufmerksamkeit. Nicht weil es effizienter wäre, sondern weil mir der Respekt vor der Bohne und den Menschen dahinter wichtig ist.
Ich behaupte nicht, alles über Kaffee zu wissen — die Welt des Kaffees ist zu gross und zu vielfältig dafür. Aber ich lerne stetig dazu, bilde mich weiter und bleibe neugierig. Denn nur wer sich weiterentwickelt, kann auch seinen Kaffee weiterentwickeln.
Und weil ich weiss, wie es ist, noch keine Ahnung von dieser Kaffeewelt zu haben — ist es mir ein Anliegen, dass jeder Zugang zu qualitativem Kaffee bekommt. Ohne Schwelle, ohne Fachwissen als Voraussetzung.
Kupferbohne ist kein grosses Versprechen. Es ist das Ergebnis von echtem Interesse, viel Geduld —und dem tiefen Respekt vor jeder einzelnen Bohne
Vladimir, Inhaber Kupferbohne, Unterägeri